Now, when I look at the cloud's across the moon ...

von Achim Kaurschill

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Now, when I look at the cloud's across the moon ...
I'm sorry to interrupt your conversation, but we are experiencing violent storm conditions in the asteroid belt at this time. We may lose this valuable deep space communication link. Please, be as brief as possible ... . Hach! Lief die Tage wieder im Radio. Ich frage mich, ob Flight Commander P.R. Johnson nach all den Jahren bereits vom Mars zurück ist ... .
Kamera
Canon EOS R
Brennweite
400 mm
Blende
f/5.6
ISO
12800
Verschlussz.
1/2s
Datum
21.01.2019 - 06:11 Uhr

Talxx

Achim Kaurschill

Achim Kaurschill

am 26.01.2019 um 21:53

User hat Kommentar gelöscht
Michael Euler

Michael Euler

am 26.01.2019 um 18:55

Wenn er nicht zu Fuß unterwegs ist, sollte er schon wieder da sein.

Fast hätt' ich's vergessen - cooles Foto.

LG Michael
Achim Kaurschill

Achim Kaurschill

am 27.01.2019 um 09:23

... na das hoffe ich doch auch, seine Frau hat ihn ja nun mal sehnsüchtig zurück erwartet ... .

Danke Michael. Ich hätte ihn nur gerne etwas knackiger aufs Bild bekommen!

Ich hatte am späten Abend im Fernsehen noch mitbekommen, dass das Wetter bei uns klar und wolkenlos werden würde und der Mond so gegen 05.40 Uhr im Kernschatten sei. Nach kurzer Überlegung habe ich dann alles was mir an brauchbares zur Verfügung stehendes Fotozeugs so einfiel eingepackt und frühstückstechnisch alles für den nächsten Morgen vorbereitet. Im normalen Alltag beginnt mein Tag um 05.00 Uhr, das hätte aber nicht ausgereicht. Also den Wecker auf kurz vor 04.00 Uhr gestellt und so gegen Halbmitternacht ab ins Bett. Ich wollte dann am Morgen entscheiden, ob ich mir das antue oder lieber nicht; um 10 vor 04.00 Uhr siegte noch das Liebernicht, kurz danach die Gewissheit, dass ich das wohl so nicht noch einmal erlebe. Dann also raus aus den Federn, Duschen, Brötchen aufbacken, Pausenbrote für meine Kinder schmieren, Wildvögel im Garten füttern, Gepäck umgeschnürt und ab dafür ... . Erst wollte ich vom Dach unseres Bürohauses fotografieren, habe aber glücklicherweise festgestellt, dass sich das alles auf meiner Büroseite abspielt. So konnte ich vom offenen Fenster aus Aufnahmen machen, viel wärmer war es jedoch nur kurze Zeit, dann war das Büro komplett ausgekühlt ... .

Begonnen hatte ich mit kleiner Blende und Langzeitbelichtungen von 30 sek., stellte aber schnell fest, dass die Aufnahmen allesamt unscharf waren. So habe ich immer weiter die Blendenöffnung, die Verschlusszeit und den Isowert angepasst, bis ich das Gefühl hatte (klar sehen konnte ich schon nicht mehr, mir war nur noch kalt), die Bilder sind einigermaßen brauchbar.

Jetzt meine Frage an die Astrofotografen unter uns: Warum hat das mit der Langzeitbelichtung nicht hingehauen? Mein Büro liegt auf der 5. Etage, in der Nähe zu einer viel befahren Straße. Lag es an den leichten Erschütterungen in Verbindung mit der Entfernung zum Motiv? Oder bewegt sich der Mond dann doch so schnell, dass man das ggf. ausgleichen muss? Oder taugt mein Stativ mit Kugelkopf nicht dafür?

LG Achim

P.S. Ich war dann heil froh, als ich am Abend wieder ins Bett gefallen bin. Ich will einfach nicht verstehen, warum das Ganze nicht einen Tag vorher, am Wochenende hätte stattfinden können ... .
Luss BOEVER

Luss BOEVER

am 27.01.2019 um 10:16

Hallo Achim.
Ich fühle mit dir, bei mir hat das schlechte Gewissen aber nicht gewonnen :-)

Langzeitbelichtung bei Mond oder Sternen funktioniert nicht ausser du möchtest sogenannte "Startrails" auf den Sensor bannen, was ebenfalls super aussieht (wenn man's mag).
Dazu eine kurze Geschichte. Als unsere Tochter 7 oder 8 war entdeckte sie die Astronomie für sich und wir schenkten ihr zu Weihnachten ein Einsteigerteleskop. Zum Mondbetrachten sollte es allenfalls reichen. Also das Teil am Weihnachtsabend in ihrem Schlafzimmer aufgebaut (passender Weise zieht der Mond auf der Seite am Haus vorbei), so von wegen Kälte - kennst du - und ausgerichtet. Mond ins Visier genommen, nach etwas hin- und her auch getroffen (das ist gar nicht so Ohne ...) und die Stellschrauben festgedreht. Dabei hat das Teil geschwankt wie ein Kuhschwanz. An sich kein Problem aber ein paar Millimeter hier unten sind ein paar Kilometer da oben :-) . der Mond (oder vielmehr sein Abbild) ist immer durchs Okular gerauscht und bis das Teil still stand war der Mond schon aus dem Gesichtsfeld verschwunden. Mit etwas Übung klappte es dann schlussendlich aber es blieben immer nur ein paar Sekunden um sich den Mond zu betrachten, danach musste das Teleskop schon wieder ausgerichtet werden. Da wurde mir erst bewusst wie schnell sich die Gestirne eigentlich bewegen und klar warum hochwertige Teleskope Nachführmotoren haben...

Also je kürzer die Belichtungszeit umso knackiger de Mond :-)
lG, Luss :-)

Freu mich auf München :-)
Achim Kaurschill

Achim Kaurschill

am 27.01.2019 um 12:59

Hallo Luss, danke fürs Aufklären; habe ich mir beinahe schon so gedacht, hatte jedoch in der lokalen Tagespresse den Tipp gelesen, eine lange Belichtungszeit einzustellen. Jetzt frage ich mich natürlich nach der Definition; ab wann ist eine Belichtungszeit eine lange Belichtungszeit? ;-)

Der Blutmond leuchtet ja leider nun mal weit weniger hell als der bei den Werwölfen so beliebte normale Vollmond, durch die hohe Isozahl gibt es natürlich auch einiges verrauschtes auf der Aufnahme zu sehen.

Ja auf München freue ich mich auch schon! Muss mal sehen, ob ich irgendwo noch ein Lukebakio-Trikot organisieren kann ... . ;-)

Bin mal gespannt, wer noch so dabei sein wird. Apropos, dabei fällt mir gerade ein, müssen wir uns auch noch einmal extra beim Arno melden, dass wir wieder dabei sind?

LG Achim
Luss BOEVER

Luss BOEVER

am 27.01.2019 um 15:36

Arno weiss Bescheid - du hattest dich ja über Doodle gemeldet.
Wenn ich richtig aufgepasst habe, alle vom 1. Treff + 3 weitere :-)
Achim Kaurschill

Achim Kaurschill

am 28.01.2019 um 17:39

;-)) cool!

Bis dahin ... .

LG Achim